der Wurme des süssen Wassers. z 27
Drey und dreyßigste Beobachtung.
Ueber eine sechste Art eines Wasierwurms ohne
Füsse, der sich auch durchs Zerschneidenvermehret.
Es ist noch übrig, daß ich einer andern Art eines langenWasierwurms gedenke, mit dem ich den Anfang gemachthabe, Versuche anzustellen, und welcher den Regenwürmenähnlicher, als denen ist, von welchen bisher ist gehandelt wor-den. Dieser ist auch dicker, aber nicht so lang, als jene.Sein Körper behalt fast bis dichte an die äussersten Enden,einen ziemlich gleichen Durchmesser. Die Ringe sind da-ran sehr scharf, fast so genau, als bey den Regenwürmen zusehen. Der Kopf endiget sich auch mit einer eben so fei-nen Spitze, als bey den vorhererwähnten Wärmen. Sei«ne Farbe ist braunroch. Er halt sich gern im Schlam-me auf.
Es war der vierzehnte Julius 174 k, als ich die erstenWärme dieser Art fand, und sie sind die einzigen, die ichgesehen habe. Ich nahm ihrer dreye, an denen ich keinensonderlichen Unterschied bemerkte.
An eben dem Tage schnitt ich einen querdurch in zweyStücke; wegen seiner vielen Bewegungen aber wurde dieerste Hälfte einige innen langer, als die andere. Diesekam mir nach einigen Tagen weg. Den achten Augusthatte die andere nur wenig getrieben. Man bemerkte amVorderende nur eine weißliche Spitze, von der Starke einerNadelspitze; der Schwanz war etwas langer geworden,und das verlängerte Theilchen, das in eine feine Spitze zu-ging, war eben so weißlich.
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