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Oletschernifttelpunkte. — Von grosserHöhe betrach-tet, müsste eine verschneite und vergletscherte Hochgebirgs-masse sich so darstellen, als wäre über die ungleich gehobeneeckige Oberfläche ein weisser ausgleichender Teppich geworfen,der mit seinem ausgezackten Rande an den Seiten des Gebirgesherabhinge und einzelne lange Zipfel in die unregelmässigdivergirenden Tliäler vorstreckte. So etwa müsste der Gebirgs-stock des Montblanc erscheinen, von welchem nach NW , nachdenThälern von Montjoie , Chamouni und Trient , sieben, nachSO, gegen die beiden Ferretthäler und die Allde blanche,eilf grössere 3 , nebst einer grossen Zahl kleiner sekundärerGletscher ausstrahlen. Aehnlicherweise sendet derGebirgsstockdes Berner Oberlandes von den Eismeeren in der Umgebungdes Finsteraarhornes, denen Hugi 4 eine Oberfläche von38 Quadratstunden beimisst, zwölf Gletscher erster Ordnung 5 ,einzelne mit einer Länge von mehreren Stunden, nach denThälern der Kantone Bern und Wallis aus. So endlich ver-hält es sich mit der noch ausgedehntem und gletscherreichernGebirgsmasse des Monte-Rosa , derjenigen des Orteis undeiner Reihe anderer im Verlaufe der Rhätischen, Tyrolerund Kärntlmer Alpen, welche jede als ein Ausstralungs-zentrum für ein ganzes System zusammengehörender Glet-scher zu betrachten ist. Den ganzen in die Schneeregion
3 Nach NW die Glaciers de Trelalere, de Miage, de Bionnassai,des Bois, d’Argentiere, des Tours, de Trient; nach SO die Glaciersde TEstelelte, de l’Allee blanche, du Miage, de la Brenva, du MontFrety, d’Entreves, de Triolet, du Montdolent, de Ferret, de Salene.Die meisten dieser Gletscher wurden von Saussure (Voyages dansles Alpes) und später von Forbes (Travels etc.) näher beschrieben.
4 F. J. Ilugi, nalurhist. Alpenreisen. Solothurn 1830, p. 330.
5 Hugi (Alpenreisen, p. 355) nennt den untern Grindelwald ,den obern. den Roscnlaui, den Gauli, den IJnteraar, den Oberaar,den Vicscher, den Alelscb, den Lölsch, Tsehingel. Gaslcrgletscher.