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Die Gletscher des Sulitelma. — In einigenPunkten noch einlässlicher ist der ältere Bericht Wahlen-berg’s 32 über die Schnee - und Eisfelder an und zunächstdem Sulitelma, der 1730 Met. Höhe hat und von welchem zahl-reiche Gletscher, von den Lappen Jegna genannt, in dasThailand niedersteigen 33 . Bauchig in einander greifende undabfallende Flächen, an denen die Ungleichheiten des Grun-des nur durch sanfte Einsenkungen oder Brüche erkanntwerden, umschliessen die höher emporragenden steilem Gipfel.Dem obern Rande der Anhäufung folgen ungeheure Trans-versalklüfte, welche, der Firnkluft analog, die obere Gränzeder massenhaften Bewegung andeuten. Wahlenberg erörtertnamentlich zwei Punkte genauer: erstens die Umwandlungdes pulverigen beweglichen Schnees durch Druck und Wasser-aufsaugung, in den hohem Regionen in festen körnigen Schnee(Firn), in den untern in dichtes, sich körnig lösendes un-durchsichtiges Gletschereis, das aller Schichtung ermangelt;zweitens dann die Entstehung der Spalten und Brüche durchein massenhaftes Gleiten oder Kriechen des Gletschersüber convexe Stellen der Abhänge, wobei die übergestürz-ten Quadern, die Piramiden und Zacken der Brüche ver-anlassen. Er spricht gleichfalls von der Aufwühlung undErweichung der Morainen, von der steten Trübung derGletscherbäche u. s. f., kurz man sieht, dass zu Wahlen-berg’s Zeit (1807) die Kenntniss der nordischen Gletschereben so weit, wenn nicht weiter, als diejenige der Alpen-gletscher gediehen war. Freilich die gegenseitige Beweglich-keit der Theile, eines der schönsten Ergebnisse der neuernUntersuchungen, kannte er so wenig als die übrigen altemForscher, zumal diese Erscheinung in den weiten Eis-
32 G. Wahlenberg, Bericht, p. 15 u. f.
33 Der Sulitelma-, der Sala-, der Tulpa-, der Almajalos-Jegna.