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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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Linsen.

gesünder und leichter zu verdauen. Galen leitetvon dem unmäßigen Genuß der Linsen in Ägypten ,den Hautausschlag her, der damahls in diesemLande sehr häufig war. Mit Gerste vermischt unddann gcschroten, geben die Linsen ein sehr guteSFutter für das Mastvieh, und können auch zumBrankeweinbrcnnen gebraucht werden. DenPferden aber sollen ste schädlich, ja sogar tödtlichseyn. Im Winter ist das Liuseustroh für Schaf-und Rindvieh eine sehr gute Nahrung. Man un-terscheidet als Varietät die F e l d l i n se von derGarten- oder P fe n n i g li n se. Sie werdenbeyde auf Feldern angebaut, nur ist die Letzterezwey-bis dreymahl so groß, als die Erstere, undvorzüglich schmackhaft.

Andre Liusenarten, als die viersamige (E.tetraspermum), mit einem fast viereckigen, zwey-schneidigen Stengel, und blutrothen auch veilchen-blauen Blumen, die e i n b l u m i g e (E. Monan-thos) , die z w ey sa m i g c(E. hirssutum , kleineVogclwickc), mit vielblüthigen Blumenstielenund kugelrunden Samen, die Solonische (E-Soloniense) mit begranntem Blu menstiel und zu-gespitztem Blattstiele, werden nicht selten wild