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Mhkraut.
trifft man im südlichen Europa den Alpen »ampfer (R. alpinus) an. Sein äußerliches An-sehen sowohl, als die Wirkung, die er hat,- er-warben ihm den Nahmen Mönchs - Rhabar-ber, den er auch in Apotheken führt. Auch vomGartenampfer f R, Patientia) will man ähn»lichc Wirkungen bemerkt haben. In einem Zeit-alter, wo so viel von Surrogaten die Rede ist,dürfen solche Erfahrungen nicht vernachläßigtwerden, und es ist immer der genauesten Unter-suchung werth, in wie fern durch eine größereQuantität der geringere Grad von innerer Krafterseht werden könnte.
Schon kennen wir von der K n ö Ler i ch gat-tung (Ppljgonum) einige sehr nützliche Arten,und unter ihnen den so vorerefflichen Buchweitzen.Aber wir muffen auch mit einigen Arten dersel-ben bekanntwerden, die bey uns als Unkrautwachsen. Dahin gehört das Flöh kraut (P.Persicaria, Perßcaire, Pfersingkrant, Rötschclna). In Garten, an Gräben, aufWegcn blüht esvom Julius bis in den September. Der Sten-gel hak einen Knoten unter jedem Blatt. Diesesind lanzettförmig, zuweilen etwas haarig und