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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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Knäuel.

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lanzetförmige Blätter undAchsclblumen. In derArzneykunst hat diese Pflanze sonst wenigstens ei,- neu vorzüglichen Stuf ersangt. Nahe verwandtLei» Buchweizen ist der W i n d e n k n ö l c r j ch (P,con.volvulus , wildes Heidekorn), der, wenn eretwas zum Anhalten findet, sich daran hinaufrankt,sonst aber aus der Erde kriecht. Er wird dadurchdem Getreide, andas er sich anklammert, schädlich.Zn den Winkeln der herzförmigen Blätter stehendieweißen, grünlich gestreiften Blumen in kleinenÄhrchen beysammen. Die Schafe lassen diesePflanze stehen, andere Thiere aber fressen sie gern,! und dem dreyeckigen Samen trachten die Vögelmit grossem Verlangen nach.

Ordentliche Gelenke hat der Stengel des j a h»rigenKna uels (8c> nnnnus), und er gehl solange in die Höhe, bis ihn dieLast des reifendenSamens niederbeugt. Auf Sandfeldern steht eroom Junius bis in den August in der Blüthe, undhat paarweise stehende, krumme, schmale Blatter.Gedrängt beysammen erscheinen die Blumen anden Gipfeln der Äste ohne Krone, und in demglockenförmigen, weißgruiieii Kelch befinden sich.acht, sieben, auch fünfStaubfäden. Ein SamenPflanzenreich III. Thl. M m