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Labkraut.
peitsche riF), etwas naher beschreiben. Es blühtden ganzen Sommer hindurch an Hecken und Zah-nen. Aus der einfachen, faserigen Wurzel steigt »ein viereckiger, rauh anzufühlender Stengel, zu.weilen auch mehr als einer, mit mehrern Ästeuzwey Fuß hoch-empor. An feinen Gelenken stehensechs bis sieben umgekehrt lanzetförmigc Blättervoller Stacheln. Die weißen Blumen stehen inBüscheln mit ziemlichen Stielchcn an den End,spitzen der Zweige, und haben kleine lanzetför-mige Nebenblätter. Die Blume c ist sternförmigDie Fruchtet stnd mit sehr vielen Häkchen besehtund hängen sich gar leicht, wie Kletten, an. Dieder Länge nach durchfchnitlne Beere e zeigt unsdie Wiege des Samens und der künftigen Pflanze.Sie verdiente, in Absicht ihrer Heilkräfte, ge-nauer geprüft zu werden. Schon Dioskoridesrühmt die Wirkung, die das zerriebne Kraut, mitSchmalz vermischt. Kröpfe zu zertheilen habensoll, und in Italien hak '.lau sie gegen scvrbutscheGeschwülste mit Erfolg gebraucht. Ihren Saftmit Wein vermischt, empfiehlt man gegen dieWassersucht, und erst u neuern Zeilen ist sowohlher Saft als das trockne Kraut als Thee gekrun-