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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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574 Platterbsen.

Wurzel als ein sehr gutes harntreibendes Mittelgerühmt, und von Haen empfiehlt es vorzüg-lich gegen den Stein.

Daß die Platter b se i!(b-arri)-ius)recht an-genehme Zicrpfianzen durch ihre zum Theil soschöne Schmetterlingsblüthen und ihr Empor-ranken seyen, ist wohl gewiß, aber dem unge-achtet erscheinen fie hier und da als Unkraut.So windet sich die A ck e r-Pla t t e r b se (L. ap'ia-ca,Tab. XI-VH. 129) um alle benachbarte Pfiail-zen, die sich ihr darbiethen, und umschlingt dasGetreide. Einzeln erscheine» die gelben Blumen.Die Gabeln find blätterlos und gewißer Maßenumfassend sind die pfeilähnlich herzförmigen Blät-ter. Don den zehn Staubfäden ist einer frey,und der Staubweg hat einen breitgcdrncktcnFruchtknoten, einen platten Griffel, der nachoben zu haarig und breiter ist, und eine haarigeNarbe. Die glatte Hülse ist ziemlich breit undenthalt sieben bis acht eyrundc glänzende Samen.DaS Vieh frißt diese Pflanze nicht ungern.

Prächtig blüht die b r e i t b l ä t t r i g e Platt-erbse (L. latifolius 130) mit ihren großen -rothen Blumen, die einen angenehmen Geruch ver-