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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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Hungerblümchen. 595

ze weiß man nichts, als daß bis (Sdjafe sie tutFrühjahre nicht ungern fressen.

Noch mag das F r ü h l i n g s-H u n q e r b ln m-ä) c n (Drabr. verna, Drave printanidre , Gänse-kraut 146) diese ganze Gallerte von Unkraut-arten beschließe». Unmittelbar aus der Wurzelentspringen rasenförmig in einem Kreise dielänglichen, gegen die Spitze sägcartigen Blätter.Mehrere kurze Schafte steigen nackt empor undtragen im Bluthenstande eine Dvldentraube.Die Blumen d sind kurz gestielt. Ihr Kelch be-> steht aus einer vierblätterigen Blüthendeckc. Die! Blumcnkrone ist vicrblättrig und jedes Blatt der-selben zweyfpalkig mit Stumpfen Einschnitten.Die sechs Staubfaden trägem eben so viele zwey-fächrige Staubbeutel e. Der Stengel hat einenepsörmigen Fruchtknoten und eine kopfförmige,platte Narbe. Deutlicher sehen wir dieß in derVergrößerung/', wo wir zugleich an der BasisZwey Honigdrüsen und die Scheidewand desdurchschnitknen Fruchtknoten wahrnehmen kön-1 neu. Häufig sieht man dieses Unkraut auf Fel-dern und Ackern vom März bis Junp in der

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