Band 
Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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Rübe.

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Frühjahre in Beete zu stecken, und in Samengehen zu lassen. In liefen Gruben oder Kellernwerden ste den Winter über aufbehalten und danndrey Zoll lief einen Schuh weit von einander ge-pflanzt. Die runde g »k öp st ge be hatüber der Erde eine etwas grüne Wurzel. Sie isteine der ergiebigsten Futterrüben, die sich, eheste holzig wird, auch essen laßt. Man säet sie umJacob! auf gut gedüngtes Brachland. Eine pur-purrothe, nach unten zu blaue, dicke Wurzel hatdie rund e, rothköpstgeRübe (Schweizer-rübe). ^ ls Speise ist sie noch besser, als dievorhergehende, nur wird ste bald pelzig. Andersist die Guckelrübe (lange Futterrübe, Tur-neps) gestaltet. Sie hat eine lange, weiße,fleischige, weiche und milde Wurzel, die einigeZoll über die Erde hervorsteht, und in fettemSandboden vier bis sechs Pfund schwer wird.Man säet sie im Junius; doch darf das nid)*} 11dick geschehen, es sey dann, daß man es um derErdflöhe willen thäte, die die Erbfeinde allerRüben sind, und um derentwillen es sehr gut ist,wenn man sie nahe bey einem Wasser anbaut,um ste in ihrer Jugend öfters befeuchten zu können.