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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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Ö4Ö Pastmak.

nirlsamen trug. Da nun der Zentner für 25schwere Thaler verkauft wurde, so brachte derAcker 200 Tbaler ein. Sehr geschätzt als Gewürzist dieser Same in den Haushaltungen. Man ziehtauch Branntwein über denselben ab, und destillirk,Kümmelwasser und ein wesentliches Ohl davonzu Arzneyen. Im Frühlinge ißt man das Küin-melkraut und die jungen Sproßen unter demKräuterkohl, auch ist die Kümmelpflanze ein sehrgutes Viehfuttcr. Sehr wohl thut man daher,unter die Futterkrävter, die man anbaut, auchimmer etwas Kümmel zu streuen. Durch sorgfäl- |liges Versetzen der jungen Kümmelpflanze ge>winnt dieWurzel sehr anBrauchbarkeit und Wohl-geschmack, so daß sie der Zuckerwurzel nichts nach-gibt. Mau kann sie auch mit Essig, Zucker, Mojlund Honig eingemacht essen. In Kolik undBla-hungszufälleii wird der Kümmel als ein trefflichesHausmittel empfohlen.

Manches gemein mit den vorhergehenden hatdiePäst inakpflanzc (?L8tinncn). Die allge-meine Blumendolde ist flach, und besteht, wie diebesondere , aus vielen Strahlen. Die einen wiedie andern haben keine Hüfle. Die Blümlein sind