6g a Kohlrüben.
ges ist die vielköpfige Kohlrabipflanze. Wenn mannämlich eine» solchen Samen gegen Ende Augustssäet und gegen Michaelis verpflanzet, die Pflanzenaber alsdann den Winter über stehenläßt, nndiiunachfolgenden Frühjahre den Boden um jede Pflan-ze aufhackt und häufelt; so zeigen sich folgendemerkwürdige Erscheinungen: der Stengel wird sehrdick; am Herzen vervielfältigen sich die Blatterweit stärker, als sonst gewöhnlich; die Pflanzenschießen sehr zeitig in Samcnstengel. Wenn danndiese blühen und nachher ihre Samenkapseln an-setzen, so schlagen sowohl unser, als an dem Sa»menstengcl mehrere Pflanzenatige» aus, die ihre,oft sehr langen Stengel und Blätter treiben, undKohlrabiköpfe ansetzen, was selbst an den Pflanzengeschieht, die keinen Samenstengcl treiben. Sol-cherKvhlrabiköpfe zeigen sich mehrere, zwey, drey,fünf, ja wohl auch mehrere an einer Pflanze,wo-durch vielköpfige Kohlrabi entstehen, die für dasAuge etwas sonderbares haben. Die Köpfe sindzwar nicht alle von gleicher Größe, werden aberdoch ansehnlich genug und zum Genusse einladend.Man kann sie wie andre Kohlrabi gebrauche». DieSamenflengeln tragen in ihren Kapseln vielen Sa-