Artischocke.
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Fuss weit von einander, auf jede Stelle, wo mitder Zeit ein Stock stehen soll, drey Kerne etwaeinen Zoll rief. In einigen Wochen werden sie,wenn man es an Fleiß im Begießen nicht fehlenläßt, anfgegangen seyn. Man laßt immer nureine Pflanz? von den drey Kernen stehen und vcr-setzt die übrigen, wenn man sie doch erhalten will,auderS wohin. Kommen dieNachtfiöste im darauffolgenden Herbste niiH gar zu zeitig, und wirdfleißig gegossen, so wachsen die Pflanzen bald zueiner ansehnlichen Größe und reifen noch in dem-selben Jahre zum Genusse. Noch früher gelangtman dazu mit von alte» Stöcken abgenommenenSprößlingen. Der Iiprill oder May ist dazu.diebeste Zeit. Man pflanzt sie, nachdem man dieBlatter bis aufdie vier oder sechs innern Herz-blätter abgebrochen hat, so lief in die Erde, daßnur das Herz etwas hervorragt, gießt sie rechtfleißig, und schützt sie durch Breter oder auchTöpfe gegen zu starke Sonnenhitze. Im Augustkann man sie schon genießen. Sie sind eben nichtweichlich; nur versäumtes Begießen ist Schuld,daß manche zu Grunde gehen. Vor dem Pflan.jen der Schößlinge wird mau wohlthun, sie einige