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Sechster Band. Gräser und Futterkräuter; Pflanzen, deren Früchte und Säfte zu Getränken, wie auch solche, die zur Bekleidung etc. angewendet werden.
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Schwaden-Schwingel. 147

weil ftiu Same dem Hafer ähnlich siehst in denNiederlanden den Nahmen See-und Sand-hafer. G m e l i n und S t e l l c r fanden es amBaikal-See , unweit Jrkutskop in Sibirien , sohäufig, als ob es mit Sorgfalt angebaut wordenwäre. Die Russen nennen es wilden Roggen,und in Island wird es, nach Olaffens Be-richt, als Kornfrucht zu Mehl und Brot be-nutzt. Es erreicht zwey bis drey Schuh Höhe,hat schilfartigc Blätter, und eine kriechendeWurzel, wodurch es als eine zur Dämmung desFlugsandes sehr dienliche Pflanze angewendetwerden kann. Zu diesem Zwecke ist auch dashöchfleHaargras (Elymusgiganteus), dasgewöhnlich Mannshöhe erreicht, und sehr langeBlätter hat, und im Stamme oft fingcrsdickwird, sonst aber dem Sibirischen Haargrase ganzähnlich ist, sehr anwendbar. Zur Fütterung tau-gen höchstens die noch jungen Blatter für Pferde.

Nicht übergehen dürfen wir die GattungSchwingel (Eertuca), von welcher eine Art,nähmlich der Schwaden oder Manna-Schwingel (Fesluca fluitans), bereits im ZtenK s