ao6 Nutzen des Klee.
,iet den Pferden. Wenn übrigens ein StückRind oder ein Schaf durch übermäßiges Klee-frcsscn erkrankte, so hat man sichere innerlicheUnd äußerliche Mittel dagegen, vorzüglich wirdder Stich in der Mitte der Hungerlücke oder derso genannten Weiche, mit einem Trokar empfoh-len. Man laßt die Röhre, mit welcher der Tro-kar umgeben ist, und die bey dem Stiche zu-gleich mit hineingestossen wird, eine Zeit lang inder Wunde, bis aller Wind aus dem Leibe ge-drungen ist, und heilt dann die Wunde mitMundwasser, oder durch Answaschen mit halbBier und halb Branntwein.
Ausser den großen Vortheilen, welche derLandwirthschaft durch den Klee als Futterpflanzezuflicssen, hat er auch noch den wesentlichenRuhen, daß er die Acker mürbe macht, undzugleich als ein vorzügliches Mittel angesehenwerden kann, die so verderblich umherwuchcrn-den Quecken zu vertilgen. Aus den getrocknetenBlumen des Klee's haben die Lappländer undIrrlander zur Zeit dcr Hungersnolh eine Art vonBrot gebacken, der sie den Nahmen Stampf--