j ernc genannt (Medicago sativa,Tab.VII.2o),aru Aus einer ausdauernden, holzigen und fa-serigen Wurzel erhebt sich der aufrechte, ästigeund glatte Stengel, der an jedem Gelenke mitBlattern beseht ist, und oft zwey bis drey FußHöhe erreicht. Die Blatter stnd unbehaart, drey-fach, fast eyförmig, am Ende etwas breiter undeben daselbst scharf gezahnelt, übrigens glattran-dig, verkehrt lanzettförmig, oberhalb dunkel-undunten hellgrün. Die Blattscheiden dienen denBlattern als Stiel, ste stnd an ihrem Ende et-was zusammengerollt, klein, mit langen Zahnenbeseht, und enden an der Spitze fadenförmig;die in den Winkeln sitzenden Blumenstiele trageneine etwas lange, aber schlaffe, doch aufrecht-stehende Blumenähre, die Krone ist violett, oderaus Violett und Purpur gemischt. Eine Abarttragt blaßblaue Blumen, die endlich gelb werden.Die Hülfe ist zwey-bis drey Mahl gewunden undleicht behaart. Die Luzerne ist eine der aller-vortrefflichsten Futterpflanzen, die den rothenWiesenklee, zwar nicht in der Größe der Blat-ter, aber in der Dauer weit übertrifft, und wennman sie grün verfüttert, das Vieh nicht, wieP 2
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Sechster Band. Gräser und Futterkräuter; Pflanzen, deren Früchte und Säfte zu Getränken, wie auch solche, die zur Bekleidung etc. angewendet werden.
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