Gelber Schneckenklee. -'33
Rechnung bey diesem Baue nicht. Am rathsam-sten wäre es noch, Weideplätze und Triften da-mit zu verbessern. Der gelbe Schneckeu-oder S i ch e l k l e e (Medicago fulcafa) hat trau-'bcnartig beysammenstehende Blumenstiele, mond-förmige Hülsen, und treibt aus einer, sechs Jahreund drüber dauernden, starken, tief in die Erdedringenden Wurzel, ästige, glatte, zwar holzige,jedoch biegsame, drey bis vier Fuß lange, aufder Erde kriechende Stengel, die auch über Win-ter dauern, wenigstens unten wieder ausschlagenund zweyschneidig scheinen. An den Stengelnund Zweigen sitzen die dreyfachen Blätter, siesind lanzettförmig, klein und fallen, selbst wennsie dürre sind, nicht ab. Die Blumen sind baldgelb, bald violett; jcmehr sie dem Abfallen sichnähern, um so mehr ändern sie die Farbe, unddie gelbe wird dann grün oder bläulich. Manfindet diese Pflanze, die auch wilder Sichelklee,wildes heiliges Heu, Ackerklee, Schwedische oderDeutsche Luzerne, auch Schwedisches Heu genanntwird, auftrocknen, magern, der Sonne ausge-setzten Feldern und Wiesen, Gehölzen und Wäl-dern, auf Hügeln und an Wegen durch ganz Em