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Sechster Band. Gräser und Futterkräuter; Pflanzen, deren Früchte und Säfte zu Getränken, wie auch solche, die zur Bekleidung etc. angewendet werden.
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Bacchanalien. 297

stttetcrn Lebensart vorstellen sollten. In der Fol-ge arteten freylich diese Feste in ganz leere, sinn-liche Gebräuche aus. bey welchen alle Arten derAusgelassenheit und des MuthwillenS verübt wur-den. Doch zurück zur Fcyer dieser Feste. Andere,ausser den Satprcn und Panen, schleppten Bockezum Opfer herbey; wieder Andere ritten aufEseln,um den Erzieher des Bacchus, Eilen, vorzu-stellen. Andere waren als Weiber in weißgc-strcifte, bis auf die Füße herabhängende Gewän-der verkleidet, die Häupter mit Kränzen umwun-den, die Hände mit Blumen geschmückt. Diemeisten waren mit Hirschkalb - Häuten behän-gen, das Gesicht unter Masken versteckt, undmit Zweigen von Ephcu und Wcinlaub, mit Veil-chen und Fenchel bekränzt. Wirklich berauscht oderso sich gcbcrdend, tobten diese Schwärme, die manim Allgemeinen Mänaden, Bacchanten und Bac-chantinnen nannte, wie Rasende durch die Stras-sen, tanzten und heulten, riefen den Bacchus an,zerrissen die rohen Eingeweide der Opfcrthicrc mitden Zähnen und Nägeln, faßten Schlangen indie Hände, flochten sie in ihre Haare, gürtetensie um den Leib, und schreckten und belustigten