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Sechster Band. Gräser und Futterkräuter; Pflanzen, deren Früchte und Säfte zu Getränken, wie auch solche, die zur Bekleidung etc. angewendet werden.
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Llberalien.

dein Kuchen, zu Ehren des Gottes, hineinwerfenkonnten. An diesem Feste legten die Jünglingedas männliche Kleid an, und dieß geschah deß-wegen , weil man stch den Bacchus als immer-währenden und nie alternden Jüngling dachte,und ihm dicKinder zur fernern Aufsicht übergebe»wollte. Auf dem Lande wurde dieß Fest andersals in der Stadt gefcyert; denn dort wurde zuerstbey dem Altare des Bacchus ein Ziegenbock ge-schlachtet, weil dieser ungebethenc Gärtner denWeinreben so sehr schadet. Die herausgenomme-nen Eingeweide wurden nun rein gewaschen, mitWasser angefüllt und aussen mit Dhl bestrichen.Eine einfache Bühne wurde errichtet, das Ein-geweide darauf gelegt, und auf demselben einTanz angestellt. Dieß sollte theils Rache an demBocke bedeuten, theils sollte es den ZuschauernSpaß machen, wenn bald der eine bald der an-dere Tänzer von den schlüpfrigen Eingeweidenhcrabglitfchte und hinfiel. Doch wir kehrenwieder zur Geschichte des Weinbaues und derWeiilbereitung bey den Griechen zurück.

Die abgeschnittenen Trauben liessen die Grie-chen zehn Tage in der Sonne ausgebreitet, und