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Sechster Band. Gräser und Futterkräuter; Pflanzen, deren Früchte und Säfte zu Getränken, wie auch solche, die zur Bekleidung etc. angewendet werden.
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Färben - Pflanzen.

krank, Färberkraut, Gode (kleseda luteo-la), auch von denFärbern nur geradezu dasKrautgenannt, a ist der Kelch, L die Staubfäden, und adas Blunienkrönchcn, alle drey Gegenstände etwasvcrgrössert. Wenn man sich die Mühe nehmenwill, die Staubfaden b zu zahlen, so wird manmehr als lound weniger als 20 finden, dieses setztunsere übrigens unansehnliche, aber höchst nützlichePflanze in dic eilfte Classe, und zwar in die ersteOrdnung (Dodecandria monogynia), Sie liefertmit den gehörigen Mitfeln als Vorbereitung zumFarben, nicht allein eine schöne, sondern auch sehrdauerhafte gelbe Farbe. Gewöhnlich findet sie sichsehr häufig an den Grabender Kunststrassen , aufAckern weiche lange brache gelegen, und an Rainen.In Frankreich und überhaupt in warmer» Zonenvon Europa , wird ste kräftiger, und enthalt mehrFärbestoff, deßwegen auch immer der F r a n z ö fi-sch eW au vorgezogen wird, unser deutscherist aberauch nicht zu verachten. AlsHandcls-Artikcl erhal-ten wirnurdie getrockneten Stengel mit wenigenBlumen, welche ihre Blätter größten Theils verlo-ren haben, allein dieses ist kein Beweis ihrer min-dern Güte, da die Stengelfarbrcicheralsdie Blat­ ter find. Fig. 77 der nähmlichen eben berührten Ta-felistdcrFarbainster.Färbcrblume undH c i d e n sch m u ck (6enista tiocwria) genannt,nebst seinen Wurzclcndcn nach oben a , seiner Sa-menschote b und seinem Samen c. Eine ansdau-