Alant.
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tä, der wird nicht ungerührt bleiben, und jederZweifel einer höchsten Vorsehung muß auch denschamlosestcnGotteslaugner schamroth mache»; hiermuß er an die Schranken des Unbegreiflichen, unoihn bekennend, vor ihm niederfallen und sich als ei-nen schuldigen frechen Läugner anklagen, und Ver-zeihung von dem Allgükigcn erbitte». Aber nichtallein das Bewunderungswürdige ist es, was diesePstanze merkwürdig macht, der in ihr befindlicheFarbstoff, welcher sich nach Beschaffenheit der mitderselben angewandten Mittel, sehr verschieden alsrothbraun, gelb, braun und schwarz zeigt, ist es,was hier unsere Aufmerksamkeit fesselt, und unsüber eine Pflanze nachdenken laßt, mit welcher un-sereWälder an manchcnPlatzen gleichsam wie über-zogen sind. Auch eignet sich diese Pflanze sehr vor-züglich zur Erzeugung der Pottasche, welche, wiebekannt, ein herrliches und unentbehrliches Unter-stützung smittel der Farbkunst ist.
Eine Pflanze, welche sowohl in Deutschland ,als auch in andern Staaten von Europa , regel-mäßig angebaut wird, ist der A l a n t (Inula hele-nium L.) Wir finden sie auf der LIX. Tafelunter 102 abgebildet. In England, Holland , derSchweiz und in Italien findet sie sich sehr häufigwild. Siegehörtindiezweyte Ordnung der »enn-jehiitenClaffc (Polygamie liiperblua),hatStaub-fäden, welche an ihrer Basis in zwey Borsten aus-