Band 
Der Insecten erster Theil.
Seite
XVII
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Einleitung.

XVII

in gewissen Perioden ihres Lebens, gab. Sielehrte sie Meisterstücke von Wohnungen bauen,und wußte für die Sicherheit und die Erhaltungdieser zum Theil so kleinen und wehrlosen Ge-schöpfe durch denkwürdige Anstalten zu sorgen.Sie war es, die die Bienen zu gebornenMeß-künstlern machte, die ohne Cirkel und Linealverschiedne, aber ihren Bedürfnissen immer an-gemeßne, zweckmäßige Zellen bauen; sie hießdie Mauerbiene einen Mörtel rühren, der vonder bewunderungswürdigstenFestigkeit und Dauerist; ihrem llnterrichte verdankt die Spinne dieKunst, die regelmäßigsten Neste auszuspannen,um ihren Raub zu fangen. Ja, sollten die Fall-gruben der Ameisenlöwen und die kolossalischenWohnhügel der weißen Ameisen, sollte der Sackdes Sacktragers und der Gang der Minir-Rau-pe, sollten alle die mannigfaltigen Gewebe, indie bald eine sorgfältige Mutter ihre Brüt wi-ckelt, bald ein unvollkcmmnes Jnsect, wenn esseine Verwandlung ahnet, sich einspinnt: soll-ten diese und so manche andere Dinge, mit de-nen wir in dieser Thir-Classe bekannt werden,nicht unwidersprechlcch beweisen, daß die Na-tur diese Geschöpfe in der Austheilung der In-stincte eben nicht stiefmütterlich bedacht habe?Wie unter den Menschen, so findet auch beyihnen eine auffallende Verschiedenheit in denNeigungen und Charakteren Statt. DieZasecte» I. Theil. I)