Löcher sind, da ist der Räuber erst hinein, um seineZerstörung anzufangen. Nichtgenug kann man überdie Dauer dieses Käfers erstaunen. Man darfdaSHolz, in dessen Rinden er wohnt, fällen, flössen, imWasser, Eis und Schnee liegen lassen, und er bleibtfrisch und gesund.
Die Baume, in deren zarten innern Rinden undBast diese Larven wühlen, bekommen gelbe Nadelnund sterben vom Wipfel herab. Fast alle großen,DeutschenWälder haben dieWurmtrvckniß schon er-fahren,und in altenGebethbüchern findet man diesenKäfer, wie sonst den Türken, ausdrücklich genannt.Schon vomIahre > 66 §hat inaiiNachrichtcn,von dem
Unheil, das er stiftete, und damahls schon fiel manaufdas einzige,ganz sichreMittel dagegen,die ange-griffenen Bäume gleich im Anfange umzuhauen undabzuborken oderzu schalen. JmAnfange des vorigen.Jahrhunderts zeigte sich dieses übel mehrere Jahrehindurch in denHolzwäldern,und es wardaher destounbegreiflicher, daß, daes sich von 1769011 mitge-doppelter Wuth einsund, man ziemlich gleichgilrizdemAbsterben undVertrocknen ganzerWalder zusah.Indem von 1775—1777 das Unheil immer ärgerwurde, begnügte man sich, das nöthigeHolz von den