Der Kohlweißling. 49
derfiügeln schwarze Ecken, und aufjedem Hinterflü -gel einen solchcnFlecken. Auf der Rückseite haben dieerster»2 Flecken und gelbliche Ecken, die andern einestarkgelbeFarbe.DerLeib und dieFüße sind graulichweiß. Da alle K ohl wc iß linge nach ihrer Ver-wandlung einen rothen Tropfen verlieren,was,wennes viele zugleich thun,freylich einen kteinenBlutrege»verursachen kann; so soll vorzüglich durch sie jene be-rüchtigte Erscheinung,die demAberglauben so viel zudeute» gibt, bewirkt werden. Sie nähren sich vomBlumensast. Die laltenNachte raffen viele Lausen-de hin,aber leider erst, wenn sie Millionen Nachkom-men hinterlassen haben. Dann könnte der, derbe'trachtliche Kohlvflanzungen besitzt, mit einem nichtallzngroßen Aufwinde diese retten. Er dürste nur,wenn er im Julius und August diesen Schmetterlingherumschwärmen sieht, armeKinder, denen das Bü-cken nicht so sauer wird,und die sich eines kleinenVer-dienstes genügsam freuen, seine Kohlblätter fleißigdurchsuchen, und dieEycr zernichten lassen,so würde,wenn dieß etwa wöchentlich ein paar Mahl geschahe,eine ungeheureMenge weniger dasLicht derWelt er?blicken. Was von dem im Ernste vorgeschlagenenMittel zu halten sey,zsolcherRaupen in demSchvrn-Jnsectkn H. kheil. D