Der Seidenwurm.
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fast so wie 2 neben einander geklebte Fadenaussehcnmüßten. Jeder Seiden-Canal hat eine Hälfte dazugeliefert. Man findet ihn bald dicker, bald dünner,
, bald mehr bald weniger flach oder rund; auch ist ernicht immer von gleicher Farbe, denn oft findet maninEiner Raupe gelben und wcißenSpinnstoff. Alleinman würde sich sehr irren, wenn man glaubte, dieSeide sey um den Cocon, wie ungefähr um einenKnauel, imKreifcherum aufgewickelt. Nein, dieFa-den liegen in einem seltsamenZickzack, wie dieAbbil-dung r zeigt,neben einander,und der um dieGefchich-te diesesJnsects sehrverdjente.Malphi'gi hat6Lagen'auf jedem Cocon entdeckt. Auf die Zartheit diesesSeidenfadens mag man daraus schließen,daß er 150Mahl nebeneinander gelegt, erst die Breite einerLi?nie hat. Von den Canalcn, die ihn liefern, hat manzum Fischangeln einen nützlichen Gebrauch zu ma-chen gewußt. Am Ende der Angelschnur befindet sichnähmlich einFadcn, dessen Durchsichtigkeit denFischtauscht, so daß er den daran befestigten Wurm freyherum schwimmend glaubt. Man nennt diese Fadenlächerlich genug in Frankreich Florentin crhaare, inEngland Indianisches Gras. Sie find aber daseine so wenig .als das andere, sonders die Sei--