Band 
Der Insecten zweyter Theil.
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Die Wickrnmotte.

Einrichtung,als die bisher angeführte». Klug wählesicStengel undÄstchen vonvollkommen gleicherDi-cke, und reiht he so zusammen,daß auch nicht der ge-ringste Zmischcnraum wahrzunehmen ist. Alles liegtnachderOucre, und bildet ein cyförmiges Gehäusevon bewunderungswürdiger Festigkeit und Dauer.Die bey so vielen eckigen Stückchen nothwendigenUnebenheiten Hai sie abgerundet, sonst müßte sie da-durch imKlettern gehindert werden. Oben brachte sieeinen schlaffenKranz an,damit sie ihrcWohnung,wiceinen Beutel, zumachen kann, wenn sie einen Feindmerkt, oder das Vorgefühl ihrer Häutung und Ver-wandlung ihr, wenn wir so sagen dürfen,dasAusge-henwiderralhen. Innen hat sie ein weichesLager.Die aus diesem Gehäuft endlich kommende dicht be-haarte männliche Wicke n m o tle (>8Z) ist grau-lich,hat stark gekämmteFühlhörner,aber einen so zar-tenFlügclstaub, daß nach kurzemHerumschwärmcn,die Flügel ganz durchsichtig aussehen.

So wenig wir den Sackträgern unsre Verwunde-rung versagen konnten, eben so gerechte Ansprüchehaben die M i n i r-R a u p e n darauf, durch die dieHorde der Motten gleichfalls eine der wichtigstenwird. Wer sollie es glauben, daß ein Baumblalk/