46 Die Frühlittgsfliege.
Wir haben schon oben, bey der Erwähnung derso verschiedenen Bau - Materiasien, deren sich dieFrnhlingsfliegen - Larven zu ihren Hütten bedienen,der Schnecken und Muskeln gedacht, die sie zu die-sem Behufe sehr geschickt anzuwenden wissen. MitVergnügen machen wir unsern Lesern auch ein Paarsolche bekannt. Freylich gibt es einige unter ihnen,die alles durcheinander mischen, und garnicht dar.aufsehen, daß auch nur die geringste Symmetrieherauskomme. Andre hingegen wählen bloß Schne-cken, wieder andre bloß Muscheln, und nicht ein blo-ßer Zufall, der sie jetzt dieß, ein andermahl daö mehrin der Nähe finden läßt scheint, sie in ihrer Wahl zuleiten. Ein wahres Quodlibet von einem Haus hat sichdie Larve, die wir bey (35) sehen, gemacht. Dennnicht nur, daß sie ihren eigentlichen Sack, in demsie wie in einer Scheide steckt, hinten mit einerMengeStcngclchen gleichsam gespickt hat, so fand siefür gut,in der Mitte eine Schnecke anzubringen , die so garübel nicht stünde, wenn nur die abscheulichen, un-förmlichen Brocken, wir wissen nicht, ob Holz oderRinde, die sich ganz vorn befinden, nicht wieder allesverdürben , was die Schnecke etwa zieren könnte odersollte. Besser hat eine andere solche Larve ihre Sa-