Band 
Der Insecten dritter Theil.
Seite
290
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*9© Der Juckergasi.

men welche, die sie zuvor nicht hatten, wie dieTausendfüße.

Mit Schuppen bedeckt, und mit 4 Freßspißenund Kinnladen am Munde, 6 Lauffüßen und 3 lan-gen Schwanzborstcn sind die Mitglieder der erstenGattung, die Schuppenthierchen, versehen. Mannennt sie 'auch Zuckerfreffcr; doch paßt weder dieeine, noch die andere Benennung auf alle 7 Artendieser Gattung. Ursprünglich kein Thier der altenWelt ist der Z u ck e r g a st (L. Sacoharina, läForbi-cine). Er kam erst mit dem Zuckerrohr und Zucker ausAmerika zu uns herüber und wurde bey uns einhei-misch. Jetzt ist er in ganz Europa zufinden, wo er in)Zucker, in Geschirren, Mehlspeisen, wollnen Zeugenund Büchern sich aufhält, den Tag über verborgenbleibt, und nur des Nachts zum Vorschein kommt.In den Büchern soll er auf die Büchcrlaus Jagd ma-chen, die den Band zernagt. Seine Gestalt (277)ist sonderbar und verdient vergrößert (278) betrach-tet zu werde». Sie hat ekwaö fifchähnliches, daheruian auch den Zuckergast Fischchen,Schneidersischche»nennt. Der Leib ist oben gewölbt, unten vlatt, u >dmit einem glänzenden, silbergrauen Scaub ludest,denn man leicht weg wischen kann. Sehr lang sind