Die Kaferchilbe. Krähemilbe. ZiL
«enMilbeneycran. Nur durch fleißiges Sieben kannman der Plage steuern und das Mehl reinigen, dessenMuffen immer die Gegenwart solcher Gaste verrath.
Wir haben schon beym -Aaskäfer der Käfer-milbe (A. Coleo'pterorum, la Mitte des Coleop *teres) 309) gedacht, und einen mit diofen Geschö-pfen übersacten Todtengräbcr abbilden lassen. Hiersehen wir nun eine solche vergrößerte Milbe, an deruns der eyförmige Leib, die aus viel Gelenken be-stehenden und ziemlich stark behaarten Füße, und dasstark hervorstehende Freß- und Saugwerkzeug insAuge fällt. Höchst merkwürdig ist derjenige Fußiheil,den die gütige Natur diesen Milben statt der Klauengab. Diese waren ihnen auf den glatten, hartenKäferschilde unnütz. Sie erhielten dafür Kölbchen,die bey näherer Untersuchung, einen eckigen Kelch(310) vorstellen, den die Milbe, wenn sie ihn aufeiner Fläche anseht, blattförmig (Zri) ausbreiten,dann aber, wenn sie dieß nicht mehr nöthig findet,wieder zusammenziehen und zu einem Kolben (312)machen kann.
Noch ist der Stieit nicht entschieden, ob dieKrähe Milbe (A. Scctbiei, le Cironde laGale$ iZidie Krähe verursache, oder sich erst auf ihr, als einer
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