der Menschen. r-L
terung in Absicht jener enthalte, und welche Um-wandlungen des Menschen durch zufällige UmständeStatt finden können. Wer wird in dem jetzigenLappen, wenn es nicht seine, der Hungarischenvollkommen ähnliche Sprache deutlich genug be-wiese, die geringste Spur finden, daß er mit demedeln, tapfern Hungarn seine Abkunft von denHunnen gemein habe? Wo ist noch ein Funke je-nes kriegerischen Geistes, jener Fertigkeit im Pfeil-schießen', jener durch Pferdemilchgeist erhöhtenWuth, die ehemals zwey Welttheile in Furcht und.Schrecken setzten'? Erloschen ist im Lappen diesesFeuer, gelahmt die Thatkraft, eingeschrumpft derKörperbau zur armseligen Zwerggestalt. AusKriegern sind feige Nomaden geworden. Sie ha-ben ihrem unfreundlichen Klima einen theuern Tri-but bezahlt, und sind auf eine der untersten Stu-fen menschlicher Würde herabgesunken- Der rau-he, kriegrische Celte nahm unter dem wollustath-menden Himmel Asiens morgenländische Weich-lichkeit, der muthige, rastlose Gothe, Longobarde,Normann, nach seiner Auswanderung, die Naturdes Galliers und Jtqliäners an, der bescheidne,arbeitsame Holländer versinkt in Batavia in denstolzen Pomp und die träge Wollust des Asiaten»