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Dummkopf. Narr.
ausgezeichnete Menschen gibt, so findet man auchwieder viele, die sich durch Schwäche desselben,falsche Richtung, Unwissenheit, Mangel an Witz,Urtheilskraft, Gedächtniß auszeichnen; Stumpf-köpfe, denen es gänzlich an Witz mangelt, oderbey denen die innern und äußern Organe des Den-kens und Empfindens stumpf sind; Dummköpfe,denen alles, Witz, Urtheilskraft, Gedächtnißfehlt. Alberne, die etwas Witz, aber ohne Ur-teilskraft haben; Thoren und Narren, die einemZwecke, der keinen Werth hat, das aufopfern,was von großem Werthe ist. In diesem Sinneglaubte Arouet, Voltaires Vater, von seinen zweySöhnen sagen zu dürfen: „Ich habe zwey Nar-ren zu Söhnen; der Eine ist ein Narr in Prosa,der andre in Versen." Der Eine hatte sich nähm-lich durch seine Anhänglichkeit an den Janfenis-mus Verfolgungen ausgesetzt, der Andre durchein Spottgedicht in die Basiille gebracht. Nahe ver-wandt mit den Narren und Thoren ist der Lasse(kat) und der Geck (20t); jener ist ein junger,dieser ein alte.r Narr ( 5 ou). Nicht übel bezeich-net ein Deutscher Philosoph den Unterschied zwi-schen Lasse und Geck so, daß er sagt: Der Erstereist ein Deutscher, der nach Paris zieht, der Andre