Doch muß das Iurrengedürge, so aus dem Saa»nenland almälig gegen Ncueub-urg sich hinüberziehet,mchr mit dem Jura verwechselt werden; wie es häufiggeschiehet.
Wälder haben wir vortreffliche. Im obern Aergäusind rcciit schone Eichenwälder; in den Forsten von Nidau desgleichen; Buchen, weiffe und rothe Tannen trift manüberall an ; weniger aber Eiven, Lerchen, Erlen, Linden,Ulmen, Ahorn :c.; diese findet man nur einzeln. Amhäufigsten sind die Tannen-Nuß-Maulbcer-und Kasta»nienbäume (Zum Linzäuiien der Gärten und Felder,der Wiesen und Weiden, wird zu viel Hol; verschwendet.Die ganze Bauart der Bauern gehet auf recht vielenGebrauch des Holzes. Der hohe Preiß ist also auch ausdieser Ursache empfindlich für die Stadtleute.)
Die bey uns einheimischen Thiere sind wie inDeutschland neben allen bekannten zahmen Hausthierenauch die Gemse; das hoch und kleine Gewild. DieHirsche, die Rehen, die Hasen ; das wilde Geflügel;die Forellen; vorzüglich findet man im Brienzerseeeinen sehr guten Fisch von ganz eigener Art und vonsehr zartem Messt mack, die man Bricnzlinge nennt.Sie sind eine Art von Heringe; man fängt oft in einemNenzug ir bis i; tausend. Man räuchert sie und bringtsie zu Markte. Forellen giebt eS im Oberland, gegenInterlacken zu, von ;. 6 bis io Pfunden schwer. — Dochsind die kleinern Sorten zärter und schmackhafter. Uebri-genö giebt es auch Hechte, Barsche, Aalen , Rarpfen.