daß keine Alterthümer mehr daselbst zu sehen seyen. Hrn.Ritters Buch über dieselbe» und die Zeichnungen darin-nen beweisen das Gegentheil; freylich ist es gegen das wasman nach der vormaligen Wichtigkeit des OrrS zusehenglaubt, fast iveuig und unbedeutend; wie es Herr Rit-ter auch selbst gestehet.
(Ueber den Aufsatz Seite zg7 bis g;g ) Die Betrach-tungen über den Ranton Bern, welche dem Schlußdes iten Bandes beygefügt worden, haben vielen Per-sonen wohl gefallen, die das Herzliche, LDarme, ab-sichtlich Gute, zu schätzen wußten; ohne die im Eiferder Gefühle begangene Allgemeinmachnng zu stark zurügen. Andere, nicht weniger gute Patrioten, fandenbannn Uebertreibung, und was dem Verfasser doch wohlnicht zn Schulden kommen kann — Uukunde des Landes;da er nur zu gut von vielem unterrichtet ist, vielesmit Leuten jeder Art zu thun hat; nicht aus Büchern,sondern aus der lebenden Natur seine Empfindungenhernimmt. Wollte Gott er hätte unwahr geschrieben:Aber wenn auch nur der zwanzigste Theil des ÄildeS soer aufgestellt, trift, und ähnelt — so wäre e§ schonlobeuswürdig genug, daß er auf diese Fehler des Landesaufmerksam gemacht bar, denn man kann leicht zujovialisch denken, und was dem einen hypochondrischgemahlt scheint, kann es in der Wahrheit doch weit mehrseyn, als was so viele im täuschenden Sonnenglanzeaus alter Vorliebe für ihre LandZleute für besser undtreffender halten. Ich wünsche nicht, aber ich befürchte,