Band 
Zweyter Theil. Welcher auch verschiedene wichtige Verbesserungen und Zusätze zum ersten Theil enthält.
Seite
449
JPEG-Download
 

449

am liebsten einen Lernet selbst/ weil ich glaubte/solche vaterländische Notizen könnte kein Aus-länder so gut geben. Da ich lange herumgeforschlharre, fand ich endlich einen für Geld und guteWorre;- ob ich aber mein Loos nicht zu bereuengehabt habe, mag das Folgende erklären.

Voraus kamen wir überein, daß das Verk-ehrn alS ein Taschenbüchlcin, nicht über 8, höch-stens ec> oder 12 gedruekte Bogen geben sollte.Ich machte ihm selbst die Rubriken, die ich aus-gefüllt zu sehen wünschte; ich verschalte ihm dieHülfsmittel mit großer Mühe, und UeS überbis 6-> verschiedene Bücher über den Kanton für.ihn zum conferiren binden; ich gab ihm'weil er es haben wollte, auch Pränumeration. Erverlangte, daß man mit dem Druck anfange, under werde immer hinlänglich Manuskript liefern:Aber kaum war die Arbeit im Werk, so sah ichnur wem ich eS zu thun hatte: Er glaubte michin Händen zu haben und nur so viel oder so oftalS eS ihm beliebte, mir die Handschrift versagenzu können. Ganze Monate stund die Arbeit inder Druckerei) still; 7 Bogen lagen beynahe- einhalb Jahr abgedruckt; und die Beendigung sahkein Mensch voraus. Auch wa§ nur ein Lerzeich-niß der Lemcr Merkwürdigkeiten seyn seilte,ward eine Abschrift aller Erzählungen der neue-sten Reisebeschreibungcn aus Meiners, Loox, :c.(Da wäre nun meine Sorge einen gebohrncuBerner zum Verfasser zu haben, eben nicht nöthig