Ktstohltti haben, (lblr. ZO d. Wer;.) Er ist noch jledig,übrigens nicht so gefährlich, wie sein Bruder (I-ir.OVl.)
Den Anfang zu seinen Gaunerstreichen machte ermit Nepphändeln, indem er Waaren von Komposition?u Fürth rc, kaufte, und solche leichtgläubigen und un-wissenden Menschen für silberne, übrigens um einensehr wohlfeilen Preiß verkaufte, wodurch er immer Ab-satz fand. In seinem lyten Jahre kam er schon vonseinem Bruder Laukmsnn Lenjamlu weg, bey welchener angab, erzogen worden zu seyn. Er hatte damals«inen Paß vom Churhessischen Oberamt Bergt, womiter Baden, Würtemberg, Baiern und die Schweiz durch-zog. ssosepli Oentingei- war sein Jugendgenosse, unddieser lernte ihm das Chilsen, welches er spater auchfleißig exerzirte.
Er befindet sich gegenwärtig zum 2ten mal in derhiesigen Anstalt, oder esjist vielmehr seine dermaligeDeitention die Fortsetzung der ersteren, die sich auf dieNichtermittlung seiner wahren Heimath gründet, denn«r wurde bey dem churfürstllch Hessischen JustizamteBergen, wohin Bischoffsheim gehört, das er auch alsseine Herkunftsort bezeichnete, nicht angenommen, son-Lern zurückgeliefert.
lb-VIH. Xaukmann Lenssmin , auchkemäle genannt. Wohnort: Schmieheim im grosher-zoglichen Badischen Oberamt Ettenheim . Signalement;Alter, 27 — 28 Jahre. Große, 6 Fuß. Statur, schlank.Haare, schwarz. Stirne, hoch. Augenbraunen, schwarz-braun. Augen, desgleichen. Nase, lang und etwasspitzig. Mund, weit und hoch. Zähne, gesund. Kinn,oval. Bart, schwarz und schwach. Eesichtssorm, langund oval. Gesichtsfarbe, schwarzgelb. Besondere Kenn-zeichen, spricht den jüdischen Dialect. Gaunergewerb:Ehalf nnd Schnucrcr.
Es ist von diesem hierorts nur bekannt, daß ermit einer Tochter des Gauners Lsireutker bindert;.