Von Gt. Vii^entzen Riech. 1 7Z
fluß m dcnMcmvon einander misgenMchct wer-den/ fö daß was Mchts ander Aar insBischthmnConstantz, was aber linckcheits der Aar gelegen /inS Biswthums-rmLviie gehörte, biß gen AMsweilda dasBtschthum Baftl unter Sololhurn anfangtlincks der Aar. Nun hatte die Stadt Bern An-fangs nach chrerErbauung keine eigene Pfarr-Kirch,sondern war Kirch-pflrchtrg in die Pfarrey Könitz,als in denn Pfarr-Bezirck gelegen, welche KirchKönitz AllsaugS dem Kloster und Stifft der regu-Wen Chor-Herren zu Jnterlachen zuständig war,und aber knrtz vor Erbauung der ,Stadt Bern vondem Kanscr mit Lonsen; Pabsts Innocencii V.der« Teutschen Ordens- Rittern übergeben worden,die diß Haus Könitz biß änno 1729. besessen, daeine Stadt Bern selbiges von dem Teutschen Or-den an sich crkaufft.
Als nun die neue Stadt Bern eine eigene,Pfarr-Kirch in der Stadt zu haben verlängere,ward ihr solches aufihr Anhalten vom Bischossvoni^uiLnne bewilliget, und eine eigene Kirch zu bauenerlaubt, gegen Erlag jährlicher Erkanntlichkeit zuHanden des Bischoffs, (nicht, wie ksrer Langvcrmeynt, zu Handen der Chor-Herren zu Könitzwegen der Psarr-Gerechtigkeit; ) Dicie Bewil-ligung ward ertheilt ärmo 12z 2. in weichem Jahrauch der Anfang zu Erbauung dieser Kirch gemachtwurde/ welche erste Kirch aber wegen damahligenUnruhen und grossen Kriegs - Kosten ein nicht son-derlich kostbar Gebäu seyn könnte; Sie ward vonDifchoss von Lausannen selbst in Per-
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