Von St. VintzentzenLirch. 197
Morgende gierigen die Ritter ins Chor, undwollten nach Gewohnheit singen, es wurden ihnenaber die Meßbücher vor der Nase zugeschlagen, undihnen durch bewaffnete Stadt-Diener derWeg zumTempel hinaus gewiesen, dessen sie sich durch zweenOrdeus-Ritter, Wolffqang vonKlingenberg,Lands-cornmencieur, undChriftoffel Reich von Reichen-stein/ Lommenäeur ZU KötUtz/ V 0 k dtM Rath ZUBern beklagt, wurden aber abgewiesen; S ie beklag-ten sich auch über diese so unerwartete kroceänr undAbsetzung beym Pabst/ Kayser, Hertzog von Bur-gund und andcrftrvo, suchten Hülffan allen Ortm,fanden aber nirgends keine, sondern sie müssen mitUnwillen abziehen; Unterließen aber indessen nichtdie Sach zu Rom hefftig zu treiben, so lang, biß derPabsiein Lxecutions-Oecret ^111,01487 herausgab in Form einer offenen k^enr, in sich haltendescharffe Lxcommumcations-Treuungen undBann-Strahlcn vonkrancisco äsVultercon PäbstlichenLommisssrio ÜN Kaystk k'nclericum gestellt, MitErsuchen, den Probstnnd Chor- HerrenzuBembey der Päbstlichen Bull zu schirmen.
Endlich gelangete dieser hefftige Streit zu einemfteundlichen Vertrag in r mahlm ^nno 1488. K1492. und warddie Sach unpartheyischmSchied-Richtern übergeben; von Seiten des TeutschenOrdens waren, Land - Lommenäenr Wolssgangvon Klingenberg, Leonhard von Stetten, Lammen-üeur zuBÜtiko», Ulrich von Windcck, Lonimcn-N z üsm