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Deliciae urbis Bernæ : Merckwürdigkeiten der hochlöblichen Stadt Bern ... / [Johann Rudolf Gruner]
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Von St. Vintzentzen Durch. 221

lang nicht/ wohin er kommen warzkamgen Nürnbergm die L-rrcKuz, Mrt einen ftommen Wandel/ kamhernach / als er das ^landar von der Kelormarionvernommen / wieder gen Bern / und stunde Haiieroin dem Kssormätions - Werck dapffer an die Sei-ten.

änno I 5 IZ hat die Stadt Bern von ihrenMeyländischen kenüoncn 18oo. Gulden an dieseKtrch jährlicheSteur gestifftet. DerStadtBcrnwurde von dem Pabst mit dem Ablaß-Kram vonZeitzu Zeit sehr zugesetzt. Pabst Lon-Lou? ix.schickte^ntonium Koma in die Schweiß unter dcmVor-wandfürdcn Orientalischen KayserGeld zu Erret-tung seiner voll den Türcken betrangten Unterthanenzu sammlcn, der bekam innert 2 Jahren eine Summvon loooOO GuldenSchweitzer-Geld/ darbey nichtwenlgBcrner- Müntz gewesen ist. Pabst Alexan-der vi. wollte auch einen solchen guten Schnitt inder Schweiß thumsandte derowcgcn^nno 1502 denLardinal Xairnundurn mit reichem Ablaß in dieSchweiß / der wurde aber aller Orten abgewiesenausser zuBem/ da ihm die Porten geöffnet und derAblaß gen Zoffingen geleqet wurde/ mit Vorbehaltdes andern Pfennigs an St-VintzentzenKirchenbau/belieffe sich irr 14 Tagen aufz 8 s Guldem Pabst l.Lox. aber machte es noch am allergröbften/ der sandtein gantz hairopam Ablaß - Krämer aus/ seinen un-mäßigen Geiß zu sättigen/ und das Teutsche Geldüber die Alpen in Italien zu bringen. Er sandte indie Schweiß Lernkardilium 8aln5onerri als einenUnterhändler des Lardinalz LluMo^kori de l'orli-

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