Von dem grossen Lirchhoss. 24 r
hinunter geht an die Matten , die gleichsam eineVorstadt, decken nach gelegen, ist, eine dieserStegen ist von 182 Tritten, woraus die Höhe derMaur abzunehmen; Und mag man mit Recht sa-gen daß diese Maur eins der kostbarsten Gebancn derStadt Bern ist. Denckwürdig ist, daß den 25^ui. I§s 4 ein 8tucüollix Namens TheobaldWein-zapflin, der als em armer Papisttscher Knab nachBern kommen, und in der Oberteil Kosten gestudirt,ab einem blinden Pferd, welches andereKnaben ge-stäupct, daß es an die Maur gelösten, über diese sohohe Maur hinunter gestürtzt biß an die Matten,da er in einen Garten in das Kraut gefallen ohne Le-bens Schaden, so daß er hernach seine glück-
lich fortsetzen können, so weit, daß er Pfarrer genKer-tzertz worden, da er in ruhigem Alter und ledigenStands gestorben Lnno 1694. Die Besitzerin 'aber des Gartens forderte jür das verderbte Kraut ei-ne Ersatzung. Zur Gedachtnuß dieses so unerhör-ten und glücklichen Falls ward, so bald er gestor-ben 1694 ein Stein an das Ort,da er über dieMaur gestürtzet, gesetzet, und diese Geschieht kürz-lich darum beschrieben; welches,daß es nicht bey sei-nen Lebzeiten geschehe, er allzeit ausgebetten.
Den 9 >1. iss 2 schoß der Strahl in den ein-ten Erckel dieses Kirchhofs. Den r 7 ^rt. 1 s 6 c>ward durch einen Rath- Zettel denLnaberr das Llu-ckemaufdemLirchhvsverbotten.U3tbekr.N3nvi5cr.
In Betrachtung dieser hohen Maur mag esWohl Heistern
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