246 Das siebende Capitel
Deicbt hörten, und jederman absoivirten, umalle Sachen, Todtschläger, ihrer HerrenMördcrrc.sZluch ward der Hencker ghloivirt, und that jeder-man Büß in der Kirch und Creuiznacket, und schlü-ge sich mit Ruthen, das manchem rostigen Sün-der nothdürfftigwar. .suü. 8ckiir.
In der Kirch fast zu oberst in der Maur gegendem Closter sieht man ein langlccht Loch, welches ineine Celte des Closters geht, dardurch in der Wclt-bckandten Histori Jetzers ein Münch konte schlieffmund einMarien-Bild weineil und reden machen,(da-von unten bey dem Prediger- Closter) zum immer-währenden Angedencken dieses Betrugs wird dißLoch zu keinen Zeiten vcrmauret.
^nno i ward in derStadt Bern eineBru-derfchafft aufgerichtet zu Ehren der Heil. Anna zuden Predigern, die liesse sich in dem Prediger-Clostermit silbernen Bechern und andern kramen ein-schreiben: Diese Bruderschafft gerieth bald zu ho-hem Ansehen, so daß ein jeder, der etwas namhaff-tes war / in selbige aufgenommen zu werden verlän-gere, und wurden Altar und Bilder aufgerichtet,änno isi8 ersuchte diese Bruderschafft durch einenGesandten Jr. Albrecht von Stein, mit birtlichemSchreiben den König in Franckrcich, den Abt inderJnsul inderSaonezuLyon, demsieauch selbstzugeschrieben, dahin zu vermögen, daß eribnen ausseinem Closter etwas Heiligthums von St. Anna zu-kommen lassen wollte zu Ehren dieser Bruderschafft.Der Lulior dieses Lonventz übergab dem vonStein
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