Von der Spital Lirch zum Feil-Geist. 2 5 z
ten und ihrer Kinder willen, und hernach dieKinder-Lehren am Donnerstag für die Armen,so aus dem Spital das Allmosen gemessen.
^nno 1721 hat eine hohe Obrrkeit für gut an-gesehen, dieselbe zu einer rechten Pfarr-Kirch zumachen, und sie mit einem eigenen Pfarrer undHelsser zu versehen, und ward der erste Pfarrer er-wehlt, Hm 6eorAlU5 DanAkans, der ward Dia-conus in die grosse Mch erwehlt 1726 undihme succsclirte Herr Samuel l-upicki. Es wur-den dieser Kirch zugelegtdie Gaffen der obern Stadtob dem Bären - Graben, und die Häuser ausser derStadt im Bürgern- Zihl gelegen, so daß diese Ge-rmeind groß genug ist.
änno i z zy ward nach derLaupen- Schlachtvon der Stadt Bern eine ewige Meß für die in die-ser Schlacht Umkommenen in dieser Kirch Misstet,sagt k. Lang in seinem Grundriß.
/^uno 1597 den 25 8 ext. hat Abraham Zeen-der die Mittag - Glocke/ die 27 Centner, ^nuo1596die mittlere, die 2z Centner, und ^nno 1599die kleinste die iz Centner wiegt, gegossen/ welchezllsammm ein schönes Geläut machen.
Huno 1694 ward diese Kirch um viel erweiteretnnd ä nno 1704 wurde der Thurn und Kirch simbervon neuem gemahlet, und machen sonderlich die 4Zeit-Taffeln gegen den 4 Winden schöne k-gur.
^uno 1722 hat eine Oberkeit nöthig erachtetdieselbe von Grund auf neu zu baue« und den schönenansehnlichen Thurn stehen zu lassen, weil aber dieHaubt- ksce gegen Mittag und der Gaffen sollte
zustehen