Von dein Dominicaner-Lloster. 265
Welt. Hernach ward er empfangen mit Cecutz/Fahnen/ Hciliglhum und gantzcr Pfaffheit, mitdem gewohütcnLobgcsang. Darnach empficng ihnSchnidheiß , Rath und zwey hundert und zankeGemeind und Bure,erschafft/ die alle nach einanderzu beyden Seiten mit Creutzlenen stunden in schönerOrdnung: Der S.yuldheiß reichte dem Kayscr dieSchlüssel zur Stadt, die er aber nicht annahm/ son-dern sprach: Nehmt die Schlüssel wieder undhütet wohl. Da ward gerüstet ein güldener Him-mel auf 4 Stangen, die trugen die g-Venner obdein Kayscr/ neben seinem Pferd, also ritte derKayser unter dein Himmel / Schuldheiß und Rathgierigen neben dem Pferd hin: Also ward dcx Kaysergar ehrlich und herrlich in die Stadt begleitet, undals man aufdcn Platz kam vor dem Zeit - Glocken-Thurn, gierigen die Priester mit dem Heiligthumnach Haus, irnd führte man den Kayser zu den vc>-immigriern, da Ware vorhin ein Zimmer bereitet,und ein Bert mit güldenen und silbernen Tüchern:In der grossen Stuben waren die Tische wohl berei-tet, und alle Wand mit kostbaren Tüchern, sonder-lich hinter dein Tisch, da der Kayscr saß, war eingülden Tuch. Er aß nur einmahl irr der Stuben,die andem mahl aber in dem ll.efe<noiio, und all-männiglichbeyihm, als viel da Leut sitzen mochten/an allen Tischen, in-und auswendig; Auch warbestellt und geordnet Wein, Brodt, Futer/ wodas ein jeder nehmen sollt, darzu Fleisch, Fisch,Specerey und mrdcr Ding, das man vonnöthenhatte, ward genug angeschaffet, und an nichts eirri-R s cher