Von dem Feauen-Lloster. s
meldtemOrt / da jetzt das prächtige Insul-Gebäuoder neue Krancken-Haus stehet. Es gefiel ihnenaber das Stadt-Leben so wohl,daß ste sich nicht mehrnach Brunadern sehneten, sondern angehalten daßsie für immer in der Stadt bleiben möchten, dasward ihnen vergünstiget 1Z47, und erlaubtein Closter und Kirch zu bauen/ auch den Gottes,dienst biß die Kirch ausgebauet wäre, bey den Pre-digern zu verrichten.
/Znno 142 s den iM-m ift diß Closterauchin-der grossen Brunft in die Aeschen gerathen, dochbald wieder zusammt der Kirche erbauet worden,als welche /Vrmo 1428 samt 2 Altaren 8.
8k. Nickgelix, ketri äc ?3uli ZU EhlkN dtM Ektz^
Engel Michael geweichet worden.
In der R.eformLt!On /rnno Is 28 wurde dißCloster geöffnet und die Clofter-Frauen in die Frey-heit gesetzt, denen, die die Letoi-maticm nicht an-nehmen noch Heurachen wollten, wurden Leibge-ding geordnet, und eine anständige Herberg vorzei-get nechft bey diesem Closter an der Schinckengaß,da eS noch im Clöftcrlin heißet. Einiche warenwegen der K-lormakion sehr schwüng, denen hatBulliiiqer von Zürich a'lö einen ernsthafftenBriefgeschrieben, und sie zur Gebühr vermahnet. ClaraMay, eine Closter-Frau auS diesem Closter, Jun-ckcr Claudii May Tochter, heuratheteden ProbstJunckcr Niclaus von D'.eßbach.
Dieses Clofter wurde zu einem Krancken-Hausgewidmet,und die so genannte elenden-Herbeea die ander Brungaß gestanden, darin« die Krancken ver-T 4 Pflegt