Von dem Zeughaus. zz 7
Geschütz und Mörsel in schönster Ordnung inzweyen grossen langenCammern, deren sind seit wenigJahren eine grosse Anzahl umgegossen und inwen-dig sauber und glatt wie ein Spiegel ausgedrehetworden mit einer Machine von gantz neuer inven.tion, welche Meister Johannes Maritz, Bürgervon Burgdorff erdacht hat: Darzu sind auch einegrosse Quantität Kuglengedrehet, daßsiewieglä-serne Kuglen anzusehen sind. Auch hat man seitetwas Zeits gewisse Kunststück erdacht und verfer-tiget, da man in einer Minute aus einem Stuckio Schuß thun kan, welche i-rventma man HerrnOberst Wurstenberger zu dancken hat als einemKunst-erfahrnen Feurwercker.
2. In einer sonderbaren Cammer sind zu se-hen diejenigen Stuck, Fahnen und andere Waf-fen, samt den zweyen Uri-Hörnern, die man imletzten Schweißer-Lrieg ^01712 den damah-ligen Feinden abgenommen.
z. Die Waffen und Harnisch Hertzog Berch-tolds von Zerringen, Stiffters der Stadt Bern,undCuno vonBubenberg desBaumeifters dnfelbm;itM der Mann- und Pferd-HarnischJuncker HansFrantz Nägeliwder i szs demHertzog Lzroi»
vi. von Saffoy das äe zu Handm derStadt Bern abgenommen, samt einer grossenQuantität allerhand Harnisch.
4. item ein grosses eisernes Stuck ohne La-deten, welches knno 1476 dem Hertzog von Bur-gund in der Schlacht bey abgenommen
worden; So hatauch äono rg-r zeine Stadt Bern
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