Von der Schützenmatt. 417
nurhöltzernrs Schießhaus, welches auf hohen höl-tzmien Stüden ruhet, darunter in einer Höhle einkühler Brunnen entspringt.
Dieser Platz ist gewidmet zum Lxercino derHerren Schützen, die eine eigene Gesellschafft lor.miren, auch ihr Gesellschafft - Haus in der Stadthaben, und wöchentlich 4 mahl im Sommer mitZthl-und Hand-Rohren nach der Scheiben schiel-ten um sowohl Hoch-Oberkeitliche Gaben, alsauch exrra. Gaben, welche diejenigen, so Aemterbekommen, zu verschießen geben: Ferner sind auchzwo die höchsten Gaben jede von 15 Creutzdicken desKönigs und des Dauphins Becher gmannt,welche Herr Hrnkägääeur irions. NLiianä imNamen des Königs und vguvbinxvonFranckreichgestifftet und vergäbet hat jährlich zu verschießen,an Capital 822 Creutzdicken, welche die Oberkeitzu ihren Handen genommen, und jährlich darausdiese 2 Gaben zuverschiessen gibt, laut Erkanntniß
Iskeb. 16Z9.
Nach Pfingsten wird allhier der Papagey vonden Herrn Bogen - Schützen mit den Flitzbögen abeiner hohen aufciner Linden auffgefteckten Stangenhinunter geschossen, und der, welcher ihn hinunterschießet, zum König gekrönet.
Auch haben vor Altem die jungen Rnaben sichallhier mit dem Armbruft-Schiessen geübet, welchesaber 1687 abgestellt, und die Gaben denHerrn Schützen mit den Hand-Rohren zugestelltworden - Die Knaben zogen vor diesem mit ihrenArmbrusten lind klingendem Spiel aufdie Schützen-D d matt,