gut angewendeter Wohlthaetig-keit, ist ein Gefühl, das Leib und See-le erquicket. Gewiss ist der ehrlicheBauer oft sehr übel daran, wenn ernicht einen gutmüthigen, bemitteltenMann weiss, der auch ihn als ehrlichenMann kennt, und ihm etwa mit Weni-gem aus der Noth hilft. Hastte ich demguten Mann die fünfzehn Gulden nichtgeleihen, so waere ihm der Ochse ge-wiss abgedrückt worden. Der Wucherder reichen Bauren, die aus der Nothhelfen , ist sehr gewoehnlich, und nichtsanders als Juden - Wucher, und derDruck der Hasndler bey Nothverkaufist eben so hart. Dergleichen Helfersind dem gemeinen Manne eben das,was schlechte Aerzte dem Kranken sind.Sie bringen Schleichfieber und Aus-zehrung.
£}ulie. Aber, lieber Papa! wiekoemmt es; dass Bernhard cefter Geld