lassen. Aber, das sage ich dir: führedich vernünftig auf, und lasse dir nichtin den Kopf kommen, dass Papa oderich Einwilligung geben werden, wennetwa Herr — mit Gesuch um dich anuns kommep würde, nimm dich also inAcht, ein andermal schlagen wir seineEinladungen ohne anderes ab.
Damit gieng die Dame wieder in dieStube. Die gute Caroline weinte undsass lange, den linken Arm unter dieStirn gestaemmet, und seufzte, dass esmir durchs Herz gieng. —
Gutes Kind ! dacht’ ich, dein edlesHerz dauret mich ! Es ist traurig: dassheut zu Tage nur Reichthum der Ab-gott der Menschen ist; dass das Geldüber Tugend, Rechtschaffenheit, Ver-stand und alles gehet; und dass derschändliche Luxus auch Reiche unge-nügsam machet. — Ihr Thören! die ihrdie wahre Glückseligkeit des menschli-