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Zur Würdigung des Theophrastus von Hohenheim / von Karl Friedrich Heinrich Marx
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ausgearbeitet. Wenigstens sind deren einige vorhanden 46 ), die dem Inhaltewie der Darstellung nach nur eine geringe Verschiedenheit zeigen; indessenist auch der andere Fall nicht unwahrscheinlich, dass eine fremde Hand sichdieser Mühe; unterzogen:

Die zahllosen Fehler, sowohl in der Rechtschreibung der Worte als inder Fassung ganzer Sätze, die sich in den Gesammtausgaben bemerklichmachem, kommen sicher mit auf Rechnung: der undeutlichen Handschrift,welche Th. Hatte; denn selbst der sorgfältige Herausgeber seiner Werke be-klagt und entschuldigt sich desswegen. 4 ^).. ,

Dann aber darf man nicht unbeachtet lassen, dass gleich von Anfang andie eigentlichen Gelehrten mit den Schriften Ths gar nichts zu schaffen ha-ben, ja nicht einmal ihrer Erwähnung thun wollten 48 ), und so bemächtigtensich ihrer fast nur schwärmerische Menschen 49 ). Diese als Liebhaber und Be-sitzer derselben verfehlten nicht, auf Inhalt und Stil nach ihrer Art einzuwirken.

So bietet denn die Untersuchung über die totale oder theilweise Aecht-heit, über Ursprung, Herkunft und Verbreitung der Handschriften mannig-fache Verwicklungen dar. Sie waren in alle Welt zerstreut, und als sie zueinem Ganzen sollten vereinigt werden, konnte man sie fast von allen Seitenher zusammenbringen 5o ). Dennoch findet man bei Th. selbst keine Angabe,

46) So findet sich z. B.' das Paragranurp (Philosophia und. Astronomia) zweimal mit

geringen Abänderungen vor» , /r .

47) Huser in der Yorrede : :-.des Paracelsi Handselrrifft überaiiss uplesslich, unn einlange Übung und grossen Fleiss erfordert.

48) Man lese z, B. nur, wie der sonst so, büchersüchtige Conr. Gesner sich äussert(an Crato a Crafftheim 1561, Epist. p. 1.): Theoph. Paracelsi errorum meministi:et petis ut mittam ad te Catalogüm ejus scriptorum: quem ego certe non habeo:neque curavi ut haberem, et si facile potuissem, cum illum plane indignum cujusinter bonos scriptores mentio fieret, judicarem. Bonos dico, non solum eruditos,sed Christianos et pios saltem civiliter,' sicut et Ethnici fuerunt. Theophrastusvero certe impius homo et ipagus fnit, et cum daemonibus communicavit.

49) Wie der Sohn des berüchtigten, Carlstadt. M. vgl. Conr. Gesners Brief anFelix Plater 1563. Epist. p. 98.

50) Huser gibt bei seiner Ausgabe am Ende der Vorrede des ersten Theils an, wo-her er sie erhalten.