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Zur Würdigung des Theophrastus von Hohenheim / von Karl Friedrich Heinrich Marx
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Die Grundgedanken finden sich jedoch me ir bder i: Weniger in ajllen, so. dassman dem Verfasser leicht den Vorwurf der Wiederholung machen könnte*wenn nicht zu bedenken bliebe, dass bestimmten irrigen öder einseitigen An-sichten in den Schulen wie im Leben, die erstaunlich tief wurzelten, immervon Neuem dadurch enlgegengekämpft werden sollte. Von seinem erstenöffentlichen Auftreten bis zu seinem Tode war sein unaufhörliches Bemühen:durch Wort und Schrift seiner besseren Ueberzeugung, trotz aller Gegenwir-,kungen, Eingang zu verschaffen.

Seine Erinnerung bleibe geehrt und Deutschland dulde nicht ferner, dasssein Name lächerlich gemacht und geschmäht werde; allein man lasse auchvon dem Wahne, in seinen Schriften Beweis für alle möglichen wissen-schaftlichen Piichtungen und Entdeckungen aufzuspüren. Sie hatten einengrossen temporären Zweck und der wurde erreicht. Weder ihre Form nochihr Inhalt empfiehlt sie dem Studium der Nachwelt

Die Absicht Ths war: die Fesseln der Tradition zu lösen, neuen Wahr-heiten in der Medicin Eingang zu verschaffen, die Deutschen Aerzte auf dieWürde ihrer Sprache wie auf den Reichthum ihrer eigenen Wissensquellenhinzuweisen und herrschenden Missbrauchen in der Praxis entgegenzutreten.Da im Fortschritte der Zeiten alle diese Absichten, wenn auch nicht immerin seinem Sinne, oder nach dem Impulse, der von ihm ausging, zur Erfüllungkamen, und somit seine Wünsche und Hoffnungen, der That nach, sich ver-wirklichten, so ist die Sphäre seiner Wirkungen abgeschlossen, und die Ge.-schichte hat genug gethan, wenn sie sein Gedächtniss dankbar hewahrt.