läßt, mit Vergnügen wiederholen. Roch rühmlicher ist das Zeugnis, welchesIhnen die königliche Akademie der Wissenschaften, als ihrem Buchdrukker,gab, und auf welches Sie des Königs Majestät 176z zum Hofbuchdmkkerernante, und darüber das Patent unterzeichnete; welches 176; bestättigetund Ihnen darin zugleich alle Prärogativen eines Hvfbuchdrukkers beigelegetwurden, die unter andern auch darin bestehen: daß Sie den privativen Drukaller öffentlichen Schriften, Edikte u. s. w. die von königlichen Dikasterienpubliziretwerden, zu besorgen haben. Vieleicht würde ein anderer zufriedengewesen seyn, das Werk mit dem Beifal des Monarchen bis zur Verständig-keit gebracht zu haben: Ihnen aber war er ein neuer Reiz, die möglichsteVollkommenheit zu suchen. Der Ruhm der vortreflichen Schriftgüßerei desberühmten Schriftschneiders, Herrn Fournier zu Paris, war zu der Zeit alge,mein. Eine nach Basel und Paris 1767 angestelte Reise gab Gelegenheit,deren Einrichtungen mit dem Auge eines Kenners und Kunstverständigendurchzuschauen, und das Vorzügliche davon auözuheben, um hier eine ähn-liche Schriftgüßeret anzulegen. Obgleich ein so wichtiges Unternehmen mitgroßen Unkosten verknüpft ist: so war Ihnen doch, nach vorhergegangenerVorstellung, der bloße Beifal des Monarchen hinreichend, Ihre Absichtauszuführen. Sie liessen Schriftschneider, Schriftgüsser, Matrizen und dienötige Instrumente aus Paris mit schweren Kosten kommen, und brachten esso weit: daß diese französische Schriftgüßerei im Dezember 1763 völlig imStande war, so daß Sie des Königs Majestät die ersten gegossenen Schrift-proben zu Füßen legen konten. Das Vergnügen dieses großen Monarchen,der Künste und Wissenschaften befördert, war deutlich zu erkennen, da ersogleich im Januar 1769 das Privilegium über die Hofbuchdrukkerei undSchriftgüsserei auch Ihren Erben und Nachkommen erteilte. Denn einWerk von dem Umfange, das mit so vieler Mühe und mit so vielen Kostenerrichtet worden; in dem täglich nahe an fünfzig Personen in den dazu
** gehö-